Die meisten tödlich
verlaufenden Unfälle
durch Schlangenbis-
se gingen in Paragu-
ay auf das Konto der
Jarará-Schlange. Sie
wird bis zu 1 m groß
und ihr Gift ruft beim
Menschen zunächst
eine Gerinnung des
Blutes hervor spä-
ter wird das Blut aus
Mund, Nase und den
Schleimhäuten aus-
gepresst.
Beim
Biss derJarará
muss daher verhin-
dert werden, dass
sich ihr Gift im Kreis-
lauf verteilen kann.
Allein
ihr Beiname
"5-Minuten-Schlange"
macht bereits deut-
lich, dass ohne Anti-
Serum und das so-
fortige Aufsuchen ei-
nes Arztes die Chan-
cen gering sind, den
Biss der gefürchteten
Jarará schadlos zu
überstehen.
Nun
wäre es jedoch
falsch, aus diesen Beschreibungen ein
Horrorszenarium an
gefährlichen oder gar lebensbedrohenden
Tieren abzuleiten.
Die
wenigsten Men-
schen in Paraguay
haben außerhalb des
Zoos je einen Puma,
Jaguar, ein Krokodil
oder gar die Fünf-Mi-
nuten-Schlange vor
die Augen bekom-
men oder wurden
von einer Schlange
gebissen.
Auch
in Deutschland
gibt es höchst gefähr-
liche Kreuzottern und
zahlreiche Spinnen-
arten. Nur wer wird
tatsächlich schon ge-
bissen? In Paraguay
ist das kein bißchen
anders, sonst würde
man sicher nicht bar-
fuß in seinem Garten
herumlaufen...

herkommen. Und da, wo die Natur noch halbwegs im Lot ist, krabbelt
und piekst sie auch schon mal in
Form von Moskitos oder Vogelspinnen, Kaimanen
Jaguaren, Korallenschlangen oder Pumas...
Die Tierwelt Paraguays
Paraguay
ist ein immergrünes
Land, wo entlaubte
herbstliche Bäume eher die seltene Ausnahme bil-
den. Selbst im Winter grünt und blüht es in der frei-
en Natur oder in den Gärten der Einheimischen. Tro-
pische Pflanzen und eine Vielzahl exotischer Tierar-
ten sowie eine bunte Vogelwelt und 500 Fischarten
verleihen dem Land seinen Reiz als ursprüngliches
Naturparadies.