
So läuft das ab:
Das
Tereré-Trinken wird
in Paraguay regelrecht ritu-
alisiert. Wer an der bombilla saugt, einem am unte-
ren Ende mit einem Sieb versehenen Metallröhrchen,
wird ähnlich wie beim Rauchen der Friedenspfeife
als gerngesehener Gast oder Freund anerkannt.
Dabei
macht stets
ein einziger Becher mit immer
dem gleichen Saugröhrchen die Runde. Neu Einge-
wanderte schüttelt es oft bei der Vorstellung, mit

Die beiden sehr unter-
schiedlichen Vegeta-
tionszonen in Paragu-
ay verlangen wegen
des unterschiedlichen
Klimas und Bodens
auch verschiedene Ar-
ten der Bodennutzung
und Feldbestellung.
Auf
Grund der
über-
aus fruchtbaren Bö-
den in Ostparaguay,
ausreichender Nieder-
schlagsmengen und
des warmen Klimas,
ist hier zwei- bis drei-
mal pro Jahr die Feld-
bestellung möglich.
Leider
gilt auch hier,
dass bei der Inkultur-
nahme gerodeter Flä-
chen ausschließlich
das sich unter der
Walddecke angesam-
melte höchst fruchtba-
re Potential zur Erzeu-
gung der Kulturpflan-
zen genutzt wird, was
zwangsläufig und ra-
sant zu tiefgreifenden
Veränderungen d. Bo-dens führt.
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