Erik Peil:
E r i k   &   M i r i a m
Seit Januar 2006 leben sie nun im kleinen
Töpfer- und Künstlerstädchen Areguá – etwa
28 km von Asunción entfernt. In einem kleinen
Miethäuschen  –  weil "wir uns erst mal um-
gucken wollen, In Paraguay..."

Magische Hände...


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Rund 40 Euro kostet das Haus mit
Garten im Monat. Nix, was einen vom
   Hocker reißt, aber nett und gemütlich.
      Die Möbel haben sie In Asunción ge-
kauft. Etwa 100 Dollar für die Rattan-
Garnitur, die vorerst das Wohnzimmer
schmückt (später soll das alles auf die Terrasse), das hübsche Bett mit dem Schlafzimmer-
schrank kostete etwa 200 Dollar, hinzu kamen Kühlschrank, Herd, Waschmaschine und einige
Küchenmöbel – alle Zimmer zusammen mal gerade 800 Dollar. Plus Klimaanlage und – Miriam: "Das Badezimmer konnte man echt vergessen..." – neue Fliesen, neue Dusche und WC
im Bad für runde 400 Dollar. Fertig.    Miriam: "Für's erste Jahr muss das erst mal reichen..."

Deutschland:
Frust und keine Zukunft...

Erik kommt eigentlich aus der Werbung. Das lief auch alles recht ordentlich, aber die sich alljährlich aufplus-
ternden Lebenshaltungskosten, Mieten, Steuerschrau-ben und alle möglichen Pflichtversicherungen machten
ihn zunehmend nachdenklicher.
"Irgendwann kam dann der Punkt, da überlegte ich mir, ob es nicht sinnvoller wäre, irgendwo anders in der Welt
neu durchzustarten", erinnert sich Erik. "Und so began-
nen wir im Internet nach einem Land Ausschau zu hal-
ten, in dem man mit einem Bruchteil der deutschen Le-
benshaltungskosten gut leben kann..."
Erik und Miriam entschieden sich nach einigem Hin und
Her für Paraguay, wo Erik im Herbst 2004 ein von der AHK-Paraguay veranstaltetes  Seminar für Paraguay-Einwanderer besucht hatte. Pläne wurden dann 2005
geschmiedet, die kleine Agentur übernahm sein früherer
Partner in Deutschland und im Januar 2006 wagten er
und Miriam dann den Sprung in ihr neues Leben.

Paraguay:
Die eigentliche Berufung...

Werbung ist für Erik erst mal out. Seiner eigentlichen
Berufung als Heilpraktiker konnte er in Deutsch-
land weder aus Zeitgründen, noch aus finanziellen Gründen nachgehen. Der 'lange Atem', den man
dort für die ersten Jahre benötigt (Kapitalrücklagen), hatte er nicht – doch hier, in Paraguay ging's ra-
sant nach oben: Die kranke Nachbarin aus dem Supermarkt schwörte sowas auf seine 'Magischen
Hände', dass es an Zipperlein-Klienten schon nach wenigen Wochen nicht mangelte. Dazu kamen
rasch auch ein paar 'sehr schwere Fälle' – den Rest kennt man aus Paraguay: Die Mund-zu-Mund
Propaganda ist enorm...

Erik: "Es ist einfach toll, wenn man seiner eigentlichen Berufung, kranken Menschen zu helfen, nach-
kommen kann! Nun kommt neben meiner Begabung auch meine Ausbildung zum Tragen! Das baut nach dem Frust in der alten Heimat enorm auf!"

Das klingt recht bescheiden, denn sein neues para-
guayisches Klientel schwört auf ihn:   Erfolge bei al-
len  Schmerzbehandlungen,    verblüffende  Erfolge
(bis zur völligen Heilung!) bei Neurodermitis, Rheu-
maerkrankungen, Glieder- und  Narbenschmerzen
u.v.m.  Inzwischen  kommen  so  viele Patienten zu
ihm,  dass  frühe  Voranmeldungen notwendig wur-
den.  Fernheilungen muss Erik nun auf den  Abend
verlegen...

Ein guter und rascher Einstieg  in  Paraguay.  Man
sieht: es geht auch ohne Glimmer  mit einem klei-
nen  Miethaus in der Startphase.  Notwendig  sind
dazu  fast immer entweder genügend Kapital oder
eben – wie bei Erik – fachliche Kompetenz und ein
Job, der gefragt ist.  Das gilt übrigens nicht nur für
Paraguay, sondern für jedes Einwanderungsland
der Erde.



Kontakt-Adresse:

E-Mail: e.peil@web.de
Telefon: 0991 - 710 983

Erik's Steckbrief:
Geboren am 25. Juni.1968 in Mönchengladbach,
Abitur 1987 in Essen, Psychotherapieausbildung
1988-1991 beim Bildungs- und Gesundheitszen-
trum in Solingen, 1991-1993 Heilpraktikerausbil-
dung an der HP-Fachschule in Bochum,
1991-1994 und Tätigkeit als Heilpraktiker in
Duisburg. Dann folgte 1996 die Gründung der Europäischen Gesellschaft für Bioenergetik Extrasens e.V., wo er seit der
Gründung bis 2004 als Vizepräsident nebenberuflich tätig war